Noticias (spanisch für Nachrichten) ist das Organ des Vereins "Licht in Lateinamerika" und erscheint viermal jährlich. Hier stehen für Sie die letzten Ausgaben dieser Zeitschrift zum Download bereit.
„Multiplikatoren ausbilden" oder „ein Multiplikator sein": Was stellt sich Licht in Lateinamerika darunter vor?
Es wäre interessant nachzuschauen, wie das mit den Multiplikatoren ursprünglich gemeint war oder ob das überhaupt schon in der Gründungszeit vorgesehen war. Im ersten Prospekt von LiL (nicht datiert, vermutlich etwa von Januar 1982 aus dem Archiv hervorgekramt) findet sich ein Hinweis. Da ist von einem Zweistufenplan die Rede: Stark vereinfacht werden in einem ersten Schritt in einem Ausbildungszentrum in Costa Rica Indianer ausgebildet und in einem zweiten Schritt wenden Instruktoren das Gelernte in ihrem Herkunftsgebiet an.
In der Zwischenzeit hat sich viel verändert. LiL konzentriert sich bewusst auf die Stämme von Costa Rica und den umliegenden Ländern Zentralamerikas. Und aus guten Gründen hat man sich auch für wesentlich kürzere Kurse entschieden. Was aber geblieben ist, ist der Schwerpunkt der Arbeit von LiL mittels Multiplikatoren. In den verschiedenen Artikeln dieser Ausgabe lernen wir die die Idee der Multiplikatoren in einer Art „angewandter" Mathematik kennen („Zwei mal zwei ist viele!").
Wie laufen die Multiplikatorernkurse ab? Welche Erfahrungen machen die Teilnehmer und wie setzen sie sie um? Sie sehen: eine spannende Noticias-Ausgabe!
Download der Nummer 2012-1 (ca. 2.0 MB)
Im Ausbildungszentrum CAPI-CR gibt es verschiedene Kurse, bei denen individuell auf die Bedürfnisse der indianischen Bevölkerung eingegangen werden kann und Angebote erstellt werden können, die unabhängig von einer längeren Ausbildung massgeschneidert auf spezielle Bedürfnisse ücksicht nehmen können.
Lesen Sie in dieser Ausgabe von der Vielfalt der angebotenen Kurse!
Download der Nummer 2011-4 (ca. 2.2 MB)
Wie gross ist die Kriminalität in Costa Rica? Tatsache ist, dass jede Bedrohung für den Betroffenen schlimm ist, oft nicht messbar ist und immer zu Verunsicherung oder sogar zu Angstzuständen führen kann. Dabei gelten oft gar keine realen Massstäbe: Eine Bedrohung lässt sich nicht so einfach quantifizieren. Und selbst wenn das noch möglich wäre: Die Betroffenheit ergibt sich aus den eigenen Erlebnissen und Vorstellungen, die Folgerung ergibt sich nicht einfach anhand logischer Regeln. Selbst das Wissen, dass auch andere gleichermassen betroffen sind, lindert unsere Angst keinen Deut. Es nützt unseren Mitarbeitern in Costa Rica nichts, wenn wir ihnen erklären, dass auch bei uns in Europa die Kriminalität zugenommen hat.
Lesen Sie die Beurteilung der aktuellen Situation und von persönlichen Erfahrungen unserer Mitarbeiter!
Download der Nummer 2011-3 (ca. 1.8 MB)
Was schreibt man in einem Heft zum 30-jährigen Jubiläum? Dass der Gründer, Köbi Vögeli, zu Wort kommen soll, scheint gegeben. Doch müssten wir den Rahmen noch viel weiter spannen. LiL ist nicht nur eine Idee von Köbi, sondern entstand aus einem Herzensanliegen seiner Familie und weiteren nahestehenden Personen. Diese Gruppe hat vor 30 Jahren den Verein gegründet und damit die Grundlagen geschaffen, dass mit dem Kauf der Finca 1981 einer bis heute ausgegrenzten ethnischen Gruppe Hilfe angeboten werden kann.
Bei LiL stehen aber nicht Hilfe, Projekte oder Finanzierung im Vordergrund, sondern Menschen. Eine Gruppe von Mitarbeitern engagiert sich für Menschen mit Bedürfnissen. In der Arbeit von LiL sollen Menschen die zentrale Rolle spielen und nicht Strategien oder materielle Werte.
In den vergangenen 30 Jahren haben sehr viele Personen mit immer wieder neuen Ideen zu dem Beigetragen, was LiL heute ist. Einige Namen (wie zum Beispiel Familie Gottschalk oder Hansruedi Bachmann) tauchen in den Berichten dieser Ausgabe auf, die die aktuellen Mitarbeiter nicht einmal mehr vom Hörensagen kennen... Insgesamt haben 9 Präsidenten, 36 Vorstandmitglieder, 4 Mitarbeiter im Sekretariat, 37 Vollzeiter und über 450 Kurzzeitmitarbeiter (D + CH zusammen) alle verfügbare Energie in dieses Werk gesteckt. Dazu haben die Vereinsmitglieder und Missionsfreunde aktiv mitgetragen mit Finanzen, aber auch im Gebet.
Lesen Sie sehr spannende Beiträge über Menschen, die die Arbeit von LiL während 30 Jahren geprägt haben!
Download der Nummer 2011-2 (ca. 2.6 MB)
Lesen Sie die spannenden Artikel über die Anfänge der Ausbildungskurse von LiL in Honduras!
Nach einer Aufbauphase konnten nun die ersten Kurse gestartet werden. CAPI-Honduras (CAPI = Ausbildungszentrum für Indianer, spanisch "Centro de Capacitación para Indigenas) ist aber nicht einfach eine Kopie der bisherigen Arbeit von LiL, sondern ist das erste Zentrum, in dem nur einheimische Mitarbeiter unterrichten.
Dies wurde möglich, weil neben den Leitern Higgins, Walsted und Christina Miller auch seit längerer Zeit der Fokus in den Kursen auf sogenannte Multiplikatoren gesetzt wurde. Geeignete Absolventen der normalen Kurse werden zu speziellen Multiplikatorenkursen eingeladen, wo ihnen gezeigt wird, wie sie das Gelernte an andere weitergeben können. Bisher konnten bereit zwei dieser Kurse durchgeführt werden.
Lesen Sie in dieser Ausgabe über die Erfahrungen im Aufbau und auch während der ersten Kurse. Daneben zeigen auch einige Artikel wie das Projekt durch unsere Mitarbeiter in Costa Rica über die Distanz und auch vor Ort begleitet wird.
Download der Nummer 2011-1 (ca. 2.7 MB)
Die Kuna sind ein sehr interessantes Volk an der Atlantikküste in Panana:
Fremde Kulturen und andersprachige Menschen üben eine exotische Anziehungskraft aus. Wir wollen möglichst viel über sie kennenlernen, denn die vielfältigen kulturellen Entdeckungen bieten uns viele „Aha”-Erlebnisse.
Gerade die Kunas lassen uns eine unglaubliche Fülle von Eindrücken erleben: Die völlig andere Lebensweise auf dichtbesiedelten Inseln, die eindrücklichen und unverkennbaren Tücher (Molas), die Selbstverwaltung aus den Hängematten heraus – regieren aus der Hängematte? Wie das geht und vieles mehr lesen Sie in den spanndenden Berichten dieses Heftes.
Mit der Zeit entdecken wir neben den attraktiven Seiten Ansichten, die wir nicht teilen können oder Sachen, die uns sogar Mühe bereiten. Wir beginnen zu vergleichen mit unserer Denkweise und den Normen unserer Heimat, und allzuoft schneiden dabei unsere Vorstellungen besser ab. Schliesslich messen wir die fremde Kultur an unseren Werten, die wir sehr oft (auch unbewusst) als gesetzt betrachten und gar nicht hinterfragen. Das das kurzsichtig ist und es sich lohnt, die eigenen Meinungen ehrlich und komplett zu hinterfragen, dürfte eine Lehre aus der Lektüre dieses Noticias sein.
Wirklich eine sehr spannende Ausgabe, die sich zu lesen lohnt!
Download der Nummer 2010-3 (ca. 2.4 MB)
In dieser Ausgabe widmen wir uns den Kurzzeithelfern. In unserer Mission haben sie durch ihre praktische Hilfe wesentlich zu dem beigetragen, was heute besteht. Seit Beginn vor fast 30 Jahren haben mehr als 300 Kurzzeitmitabeiter einen Einsatz zwischen einigen Monaten und mehrern Jahren geleistet und arbeiteten dabei in Bereichen wie Aufbau des Zentrums, Ausbau mit weiteren Häusern, Wasser- und Abwassersystem, Gebäudeunterhalt, in der Missionarkinderschule, etc ..... Es gäbe noch viele Bereiche aufzuzählen, in denen Kurzzeiter sich eingebracht haben.
Wir möchten einerseits eine allgemeine Information geben, wie Kurzzeiter ausgewählt und vorbereitet werden. Auch die Finanzen kommen zur Sprache, aber auch die Kurzzeiter selbst geben ihre Eindrücke weiter. Wie haben sie den Einsatz erlebt? Würden sie einen solchen Einsatz weiterempfehlen? Diese Nummer darf durchaus auch junge (und nciht mehr ganz so junge ebenso!) Menschen anstecken, sich die Frage zu überlegen, ob das nicht auch einmal etwas wäre...
Download der Nummer 2010-2 (ca. 2.4 MB)
Thema dieser Ausgabe: Finanzen. Wie gehe ich selbst mit Geld um? Was bedeutet Geld? Wer unterstützt wie unsere Missionare? Wer ist arm, wer ist reich? Diese und viele weitere Fragen werden in der aktuellen Ausgabe behandelt.
Nach den Boni-Exzessen und den Bankskandalen ist der Ausdruck „Finanzen“ absolutes Reizwort. Doch auf der anderen Seite: wer kann schon ohne Geld leben? Der Penner unter der Brücke letztlich auch nicht, denn die einzige Münze, die er besitzt, ist für ihn Gold wert.
Wer also ist arm, und wer ist reich? Wie funktioniert die Finanzwelt in einem Entwicklungsland und welches sind die Erfahrungen unserer Missionare? Wie wird eigentlich LiL beziehungsweise wie werden unsere Mitarbeiter finanziert? Und wie schwer war die Spende am schweizerischen Christustag?
Es ist wieder eine interessante und lesenswerte Nummer geworden, mit vielen neuen oder bisher meist unbekannten Facts!
Download der Nummer 2010-1 (ca. 1.6 MB)
Was passiert, wenn Missionare heimkommen?
Wie finden sie sich in einer Welt zurecht, die sie vor Jahrzenten verlassen haben, die sich aber in der Zwischenzeit verändert und weiterentwickelt hat? Wie reagieren die ehemaligen Freunde und Kollegen auf einen rückkehrenden Missionar, der sich durch die Einflüsse der fremden Kultur so stark verändert hat, dass er möglicherweise aufgrund des eigenen Erlebens als Fremder in einer neuen Kultur oder unter anderen politischen Verhältnissen gegenüber der vorherigen gemeinsamen Zeit sogar plötzlich gegensätzliche politische oder weltanschauliche Ansichten vertritt? Was bedeutet die Rückkehr für die Kinder, für die das Heimatland ihrer Eltern bis jetzt nicht ihre Heimat bedeutet?
In der letzten Ausgabe des Jahres 2009 wird diese Thematik von einem Fachmann in diesem Gebiet, aber auch von verschiedenen Betroffenen ausführlich behandelt. Ein äusserst lesenswertes Thema!
Download der Nummer 2009-4 (ca. 1.8 MB)
Was ist echte Hilfe? Wo werden durch Spenden Abhängigkeiten geschaffen? Welche Hilfen fördern die unabhängige Entwicklung der indianischen Bevölkerung am Besten? Diesen und weiteren wichtigen Fragen wird in dieser Ausgabe nachgegangen.
Ein Bildbericht mit den Highlights vom kürzlich abgeschlossenen Kurs für Fortgeschrittene gibt gute Einblicke in das Zusammenleben mit den indianischen Schülern und den Alltag im Ausbildungszentrum!
Download der Nummer 2009-3 (ca. 1.9 MB)
Im neuen Noticias wird mit vielen Bildern der Stand der neuen Arbeit von LiL in Honduras (CAPI-HN) gezeigt.
Ausserdem enthält diese Ausgabe einen Bericht über das Aktivferienlager, wo im Frühhahr 2009 in einem 6 Wochen dauernden Einsatz 12 Leute wichtige Unterhaltsarbeiten erledigt haben. Daneben blieb ihnen aber auch Zeit, die Gegend und das Land Costa Rica zu erkunden. Lesen Sie den interessanten Bericht mit vielen Bildern!
Download der Nummer 2009-2 (1.5 MB)
Im neuen Noticias zeigen die Autoren Hintergründe, die zum Aufbau der neuen Arbeit in Honduras (CAPI-HN) geführt haben. Abgerundet wird diese Ausgabe mit einem KZH-Bericht über das Lernen der spanischen Sprache und verschiedenen interessanten News!
Download der Nummer 2009-1 (2.5 MB)













