Noticias

Die Zeitschrift "Noticias" (spanisch für Nachrichten) ist das Organ des Vereins "Licht in Lateinamerika" und erscheint viermal jährlich. Hier stehen für Sie die Ausgaben dieser Zeitschrift zum Download bereit.

 

 

Noticias 2016-3: Auf dem Prüfstand

Wie lange sollen die Kurse dauern? Letzthin sagte mir ein Projektleiter, als es darum ging, ob ein grösseres Projekt innert drei Monaten eingeführt werden könnte oder ob es nicht realistischerweise auf einen späteren Zeitpunkt terminiert werden sollte: „Die Erfahrung zeigt, dass ein Projekt nicht besser umgesetzt wird, wenn mehr Zeit dafür eingeplant wird. Weil die Teilziele zu weit auseinander liegen, muss man sich immer wieder neu hineindenken. Und durch den fehlenden Zeitdruck werden die Elemente trotzdem nicht rechtzeitig angepackt.”

Auch in einer Ausbildung ist die ideale Kursdauer oft ein Problem: Ist die Zeit zu kurz, gerät der Lernende in Stress; ist sie zu lang, ist das Gelernte bis zur Anwendung schon längst wieder vergessen. Fertig ist man beim Lernen ja sowieso nie: Auch wenn man immer noch mehr Zeit anhängen würde, würde man noch etwas dazulernen. Und so steht bei CAPI nach der Verkürzung und der anschliessenden erneuten Verlängerung der Kursblöcke derzeit die Kursdauer auf dem Prüfstand.

Lesen Sie in dieser Ausgabe von den Erfahrungen von unseren interkulturellen Mitarbeitern, aber auch von den einheimischen Lehrern bei der Suche nach der besten Kursdauer.  

Download der Nummer 2016-3 (ca. 2.9 MB)

  

  

Jahresbericht 2015 (anstelle des Noticias 2016-2)

Dies ist der erste gedruckte Jahresbericht, den wir in dieser Form erstellt haben. Bisher konnte jeder die Jahresrechnung oder andere Informationen im Sekretariat erhalten, mit dieser Form werden die Daten allen Spendern und Freunden direkt zugänglich gemacht. Er erscheint an Stelle einer normalen Ausgabe des Noticias. Wir haben uns entschieden, dies auch in Zukunft so zu handhaben.  

Dieser Jahresbericht gibt Ihnen, lieber Leser, einen guten Einblick in das, was im letzten Jahr erreicht wurde beziehungsweise, wie die Spendengelder verwendet wurden. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem sehr guten Ergebnis beigetragen haben.   

Download der Jahresrechnung 2015 von Licht in Lateinamerika (ca. 1.3 MB)

  

  

Noticias 2016-1: So kam ich zu CAPI

Was denkt wohl Jeiner Ellis Torres (Foto auf der Titelseite) beim Lesen des Noticias? Fühlt er sich komisch, weil er nicht lesen kann, was da über ihn und die anderen Schüler geschrieben wird, oder fühlt er sich stolz, dass er sogar in einer Publikation auf einem anderen Kontinent erscheint? 

Uns interessiert die Meinung und die Erfahrungen der Kursschüler. Vor allem aber die Frage, wie sie denn überhaupt dazukamen, sich für den Kurs anzumelden. Wie haben sie von Licht in Lateinamerika gehört, und welches sind ihre Erwartungen?  

Ausserdem lesen sie in dieser Ausgabe den Abschiedsartikel von Gonzalo. Viel Vergnügen beim Lesen. 

Download der Nummer 2016-1 (ca. 1.5 MB)

  

  

Noticias 2015-3: Indigene Familienstrukturen

In den vergangenen Jahren sind bei unseren Kursangeboten vermehrt auch Ehe und Familie in den Fokus gerückt. Drogen, Alhohol und die weniger guten Seiten des Internets haben in erschreckender Weise in den Reservaten Einzug gehalten und hinterlassen gerade in den Familien ihre unschönen Spuren. Wir laden indigene Männer und Frauen auch auf die Finca ein, weil wir als Mitarbeiter bereit sind, sie einige Monate an unserem Leben teilhaben zu lassen. Welche Auswirkungen das im Leben der Kursteilnehmer hat, und dass dabei keinerlei Zwang auf sie ausgeübt wird, lesen sie in den verschiedenen Erfahrungsberichten.

In den Berichten dieser Ausgabe wird ersichtlich, dass unsere Mitarbeiter genau in dieser Haltung ihre indigenen Freunde in den Reservaten besuchen. Indigene Familienkonzepte und kulturell gewachsene Formen müssen nicht einfach verändert oder umgestossen werden. Wir wollen ihnen mit Wertschätzung begegnen und ihnen zeigen, dass sie vom Schöpfer geliebte Menschen sind. Das soll die Grundlage unsers Umganges mit ihnen werden..

Lesen Sie in dieser Ausgabe ausserdem einen Rückblick über die Tätigkeit des einheimischen Ehepaares Gaby und Gonzalo Chacón und wie ihnen die indigenen Schüler so sehr ans Herz gewachsen sind. Eine lohnende Lektüre!

P.S. Weil am Anfang dieses Jahres die Erscheinungstermine nicht eingehalten werden konnten, gibt es im Jahr 2015 nur 3 ausgaben.

Download der Nummer 2015-3 (ca. 1.6 MB)

  

  

Noticias 2015-2: Veränderungen und Konstanten im Kurs

Seit Beginn der Kurse im Jahr 1987 haben sich die Voraussetzungen stark geändert: So haben wir viel mehr nichtcostaricanische Teilnehmer, deren Aufenthalt legal abgewickelt werden muss, zudem eine geringere Anzahl interkultureller Mitarbeiter, die dieselbe Menge an Unterrichtseinheiten bewältigen müssen. Aus dieser Situation heraus haben unsere Mitarbeiter verantwortungsvoll und mutig die Entscheidung getroffen, mit kürzeren Kursen und dafür mit 5 statt 3 Kurszeiten den veränderten Umständen Rechnung zu tragen.

Nun ist die erste Folge der kürzeren Kurse abgeschlossen. Bei der Evaluation haben sich die erhofften Erfolge aber nicht eingestellt, weshalb nun erneut eine Änderung der Kurslänge angestrebt wird. Lesen Sie mehr von diesen Überlegungen.

Eine ganz wichtige Veränderung war seit einigen Jahren auch der konsequente Einsatz von einheimischen Lehrern und Mitarbeitern. Dadurch veränderte sich der Unterricht. Vielleicht gibt es nun weniger Theorie und weniger vertieftes Hintergrundwissen, dafür wird er aber viel praktischer. Die Lehrer haben aus eigener Erfahrung gelernt, was im Stamm umsetzbar ist. Das können sie mit Enthusiasmus weitergeben. Mit gegenseitigem Austausch unter den Lehrern und Coaching seitens der Langzeitmitarbeiter können sie auch selbst noch viel dazulernen. Wir fanden diese Veränderung so wichtig, dass wir ein Foto der einheimischen Lehrer des diesjährigen Kurses für das Titelblatt dieser Noticias-Ausgabe gewählt haben.

Auch diese Ausgabe hat eine spannenden Inhalt, der sich zu lesen lohnt!

Download der Nummer 2015-2 (ca. 2.5 MB)

  

  

Noticias 2015-1: Rückendeckung

Unsere Arbeit von Licht in Lateinamerika funktioniert nur als Teamwork. Auch der beste Mitarbeiter in Lateinamerika ist als Einzelkämpfer auf verlorenem Posten, wenn er keine Rückendeckung des Teams hat.

In diesen Monaten bereiten sich zwei Familien auf ihre Ausreise vor: Familie Züchner aus Deutschland und Familie Mosimann aus der Schweiz. Beide stellen sich in dieser Ausgabe vor. Im Moment sind sie dabei, einen Freundeskreis aufzubauen, der sie in Zukunft sowohl finanziell als auch ideell unterstützen wird. Zusammen mit den anderen interkulturellen Mitarbeitern und ihren Unterstützern, LiL-Vereinsmitgliedern, den Vorständen und vielen anderen sind sie Teil eines „Dream-Teams”, in dem jeder an seinem Platz an einer grossen göttlichen Aufgabe mitarbeitet und dabei auch die anderen unterstützt, damit wir zusammen das Ziel erreichen.

Lesen Sie in dieser Ausgabe ausserdem, wie die Arbeit auf Spendenbasis aber auch eine Belastung für unsere interkulturellen Mitarbeiter darstellen kann... Sie sehen: ein kontroverses, aber sehr spannendes Thema, das sich zu lesen lohnt!

Download der Nummer 2015-1 (ca. 2.6 MB)

  

  

Noticias 2014-4: Finanzierung im Wandel

Spenden ermöglichen unserem (inzwischen nicht mehr nur europäischen!) Finca-Team ihren Auftrag gemäss unserem Leitvers aus 2. Tim 2.2 in die Tat umzusetzen.

Die Veränderungen, dass nun zunehmend auch einheimische Mitarbeiter zum Team gehören, haben einen unmittelbaren Einfluss auf den Spendenbedarf. Viele Spender haben eine persönliche Beziehung zu den Missionaren vor Ort und sich auch aus diesem Grund für eine Unterstützung dieser Menschen entschieden. Das ist die bisher übliche Finanzierungsart von LiL. Wenn wir nun vermehrt einheimische Mitarbeiter engagieren, die noch nicht in der Lage sind, genügend Spenden aus ihrem eigenen Land aufzubringen, sind wir sehr herausgefordert.

Lesen Sie in dieser Ausgabe wie LiL mit dieser Herausforderung umgeht, aber auch wie die Spendengelder eingesetzt werden, aber auch wie sich der Unterstützungsbetrag der durch die Freundeskreise unserer interkulturellen Mitarbeiter zusammengetragen wird, eingesetzt wird. Wiederum eine sehr informative und lesenswerte Ausgabe des Noticias!

Download der Nummer 2014-4 (ca. 1.9 MB)

  

  

Noticias 2014-3: Jubiläum 25 Jahre LiL-Deutschland

Am 21.September 2014 feierten wir am LiL-Tag in Holzgerlingen das 25-jährige Jubiläum von LiL-DE.

Wie ein Knoten im Taschentuch, so steht dieses Wort in einem der wichtigsten und schönsten Psalmen der Bibel: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Wenn wir zurückblicken auf die vergangenen 25 Jahre LiL-D, so haben wir viel Grund, Gott zu preisen, ihn zu rühmen und ihm zu danken. Denn er hat uns über all die Jahre mit seinem Segen beschenkt. Immer wieder hat er den Weg gewiesen und geebnet, hat Kraft und Freude, Durchhilfe und Bewahrung geschenkt.

Lesen Sie in dieser Ausgabe, was Vorstände, interkulturelle Mitarbeiter und Kurzzeiter während der 25 Jahre LiL erlebt haben.

Download der Nummer 2014-3 (ca. 3.5 MB)

  

  

 

Noticias 2014-2: Honduras

Das Titelbild zeigt die Grundsteinlegung im Februar 2008 von CAPI-Honduras (CAPI = Centro de Aprendizaje para Indigenas = Ausbildungszentrum für die indianische Bevölkerung).

Auch in CAPI Honduras, wie auch in den anderen Ländern, in denen LiL arbeitet, haben wir es mit vielen ganz unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu tun. Ja mehr noch: es hat auch viele Einflüsse von aussen wie Machtpolitik oder Drogen (Widerstandskämpfer, rivalisierende Kirchen etc.), die die Zusammenarbeit erschweren.

In dieser Nummer zeigen wir einen Rückblick über den Beginn dieses Arbeitszweiges von LiL und erzählen von vielen schönen und auch schwierigen Erfahrungen in Honduras!

Hier ist der Download der Nummer 2014-2 (ca. 2.3 MB)

  

  

Noticias2014-1: Nicaragua

"LiL in Nicaragua" - bereits seit 1991 besuchen unsere Mitarbeiter regelmässig Nicaragua und es waren auch schon einige Schüler auf CAPI Costa Rica, doch ergab sich bisher kein Ansatz einer intensiven Arbeit für LiL.

Doch plötzlich tut sich auch hier etwas.... lesen Sie im Noticias Nr. 88 weiter. Hier ist der Download .

 

 

 

 

Noticias 2013-4: CAPI - neue Wege

Schon seit einigen Jahren beschäftigt uns die Situation, dass etliche Familien nach Europa zurückkehren, aber nur sehr wenige neu ausreisen. Dabei nimmt die Arbeit in Mittelamerika eher noch zu!

Wir haben Inserate geschaltet, haben informiert, Gespräche mit potentiellen Bewerbern geführt. Aber die Leute, die dann wirklich ausreisen können und wollen, sind einfach rar. Wie geht LiL mit dieser Situation um? Könnte es sein, dass Gott zu uns spricht und etwas Neues von uns will? Und wie gehen unsere Mitarbeiter mit dem grossen Arbeitsanfall und der beschränkten Mitarbeiterzahl um? Ein spannendes Thema!

Download der Nummer 2013-4 (ca. 1.8 MB)

  

  

Noticias 2013-3: Frauenkurs

Dass dieses Jahr ein Frauenkurs stattfinden konnte, war vor einigen Jahrenzehnten noch unvorstellbar. Die Männer oder Väter hätten die jungen Frauen nicht gehen lassen, und wahrscheinlich hätte es auch kaum eine Frau gegeben, die sich eine solche Reise von zu Hause weg (und dann erst noch für eine so lange Zeit) zugetraut hätte. Ausserdem waren damals die meisten Indianerfrauen Analaphabeten und sprachen oft auch die spanische Sprache nicht. Somit wäre zur Zeit von Dagmar Dieterle (ehemals Vorstand-DE, siehe Seite 3), so ein Kurs völlig undenkbar gewesen! Deshalb beschränkte sich die Frauenarbeit zu Beginn der Kurse auf das Begleiten der Ehefrauen der Kursabsolventen. Wenn das Thema Frauenkurs nicht immer wieder von Missionarinnen aufgegriffen worden wäre, gäbe es bis heute sicher keinen solchen.

Doch welches ist die Motivation für die Frauenkurse? Ist es für die Indianerfrauen wichtig, nur weil es für uns Europäer wichtig ist? Diesen und vielen anderen Fragen wollen wir in dieser Ausgabe nachgehen.

Download der Nummer 2013-3 (ca. 2.1 MB)

  

  

Noticias 2013-2: Einsatz auf Zeit

Vor 50 Jahren war das Verständnis noch klar: Wenn jemand in die Mission ging, dann bereitete er sich vor und ging… bis ans Lebensende, oder zumindest

bis zur Pensionierung. Wenn jemand vorher heimkehrte, dann musste er sich dem Vorwurf stellen, dass er seiner Berufung und damit Gott untreu geworden sei.

Warum ist das heute nicht mehr so? und wie gehen Mission und Mitarbeiter mit dieser veränderten Situation um?

Download der Nummer 2013-2 (ca. 2.9 MB)

  

  

Noticias 2013-1: Was wurde aus (Teil 2)

In der letzten Ausgabe haben wir das Thema „Was wurde aus...” begonnen, das wir in diesem Heft weiterführen wollen. Neben weiteren Porträts von ehemaligen Schülern setzen wir den Focus dieses Mal auf die Veränderungen des Umfeldes und der Situation in unserer Mission während dieser Zeit.

Download der Nummer 2013-1 (ca. 2.0 MB)

  

  

Noticias 2012-4: Was wurde aus...?

Wir haben für diese Nummer sehr viele Berichte erhalten. Es sind buntgemischte und vielfältige Berichte, die von sehr schönen Entwicklungen erzählen, aber auch ehrliche Berichte, wo unsere interkulturellen Mitarbeiter sich einen anderen Verlauf gewünscht hätten.

Lesen Sie viele spannende Berichte von Absolventen unserer Ausbildungskurse!

Download der Nummer 2012-4 (ca. 2.0 MB)

  

  

Noticias 2012-3: Technik in den Indianerstämmen

Welches sind Ihre ersten Gedanken beim Anblick des Titelbildes? Für viele wird die Antenne auf der einfachen Behausung nicht ins Bild passen. „Man müsste doch zuerst das Haus renovieren, bevor man sich ins Satellitenzeitalter begibt!” Weshalb kommen uns solche Gedanken? Weil sofort unsere Wertvorstellungen zu funktionieren beginnen.

Wir unterscheiden, was technologisch hochstehend und was unterentwickelt ist oder auch was wichtig und was unwichtig ist. Zunächst machen wir uns keine Gedanken, ob andere Menschen oder Menschen in anderen Kulturen auch gleich denken würden. Noch viel weniger kommt uns in den Sinn zu hinterfragen, wer denn für die Entwicklung einer Person, einer Familie, eines Dorfes, eines Stammes oder einer ganzen Nation verantwortlich ist. Dürfen wir dieser Familie vorschreiben, dass sie zuerst einen Wasseranschluss beim WC haben muss, bevor sie mit ihren sehr begrenzten Mitteln die Satelitenantenne anschaffen darf?

In diesem Heft hat es neben Erfahrungsberichten und Analysen auch sehr grundsätzliche Überlegungen, die wir uns selbst auch mal stellen sollten!

Download der Nummer 2012-3 (ca. 2.0 MB)

  

  

Noticias 2012-2: Indianerkinder

Dass Kinder mit ihren Vätern beziehungsweise Familien ins Ausbildungszentrum kommen, ist schon seit geraumer Zeit eine Tatsache und wird auch von uns auch gefördert. Wir haben sehr positive Erfahrungen gemacht, vor allem weil die Anwendung des Gelernten viel einfacher ist, wenn die Ehefrau und die Kinder das nicht komisch finden.

Schulpflichtige Kinder können dann im Dorf Tinamastes in die Schule oder in den Kindergarten gehen. Dieser Klassenwechsel ist meist auch nicht ganz so problematisch wie in Europa, wenngleich er auch immer wieder von Schülern, Lehrern und Eltern viele Umstellungen verlangt.

Was sind also dies für Kinder, die zu uns kommen? Aus welcher Welt kommen sie und welches sind ihre Erwartungen und ihre Zukunftsaussichten? Wie sind ihre Bildungschancen? Was ist von der vom Staat vielgepriesenen Chancengleichheit zu halten? Diese und viele andere interessante Aspekte lesen sie in den Beiträgen dieser Noticiasausgabe.

Download der Nummer 2012-2 (ca. 2.0 MB)

  

  

Noticias 2012-1: Multiplikatoren

„Multiplikatoren ausbilden" oder „ein Multiplikator sein": Was stellt sich Licht in Lateinamerika darunter vor? 

Es wäre interessant nachzuschauen, wie das mit den Multiplikatoren ursprünglich gemeint war oder ob das überhaupt schon in der Gründungszeit vorgesehen war. Im ersten Prospekt von LiL (nicht datiert, vermutlich etwa von Januar 1982 aus dem Archiv hervorgekramt) findet sich ein Hinweis. Da ist von einem Zweistufenplan die Rede: Stark vereinfacht werden in einem ersten Schritt in einem Ausbildungszentrum in Costa Rica Indianer ausgebildet und in einem zweiten Schritt wenden Instruktoren das Gelernte in ihrem Herkunftsgebiet an. 

In der Zwischenzeit hat sich viel verändert. LiL konzentriert sich bewusst auf die Stämme von Costa Rica und den umliegenden Ländern Zentralamerikas. Und aus guten Gründen hat man sich auch für wesentlich kürzere Kurse entschieden. Was aber geblieben ist, ist der Schwerpunkt der Arbeit von LiL mittels Multiplikatoren.  In den verschiedenen Artikeln dieser Ausgabe lernen wir die die Idee der Multiplikatoren in einer Art „angewandter" Mathematik kennen („Zwei mal zwei ist viele!").

Wie laufen die Multiplikatorernkurse ab? Welche Erfahrungen machen die Teilnehmer und wie setzen sie sie um?  Sie sehen: eine spannende Noticias-Ausgabe! 

Download der Nummer 2012-1 (ca. 2.0 MB)

  

  

Noticias 2011-4: Weiterbildungen

Im Ausbildungszentrum CAPI-CR gibt es verschiedene Kurse, bei denen individuell auf die Bedürfnisse der indianischen Bevölkerung eingegangen werden kann und Angebote erstellt werden können, die unabhängig von einer längeren Ausbildung massgeschneidert auf spezielle Bedürfnisse ücksicht nehmen können.

Lesen Sie in dieser Ausgabe von der Vielfalt der angebotenen Kurse!

Download der Nummer 2011-4 (ca. 2.2 MB)

 

 

Noticias 2011-3: Kriminalität

Wie gross ist die Kriminalität in Costa Rica? Tatsache ist, dass jede Bedrohung für den Betroffenen schlimm ist, oft nicht messbar ist und immer zu Verunsicherung oder sogar zu Angstzuständen führen kann. Dabei gelten oft gar keine realen Massstäbe: Eine Bedrohung lässt sich nicht so einfach quantifizieren. Und selbst wenn das noch möglich wäre: Die Betroffenheit ergibt sich aus den eigenen Erlebnissen und Vorstellungen, die Folgerung ergibt sich nicht einfach anhand logischer Regeln. Selbst das Wissen, dass auch andere gleichermassen betroffen sind, lindert unsere Angst keinen Deut. Es nützt unseren Mitarbeitern in Costa Rica nichts, wenn wir ihnen erklären, dass auch bei uns in Europa die Kriminalität zugenommen hat. 

Lesen Sie die Beurteilung der aktuellen Situation und von persönlichen Erfahrungen unserer Mitarbeiter! 

Download der Nummer 2011-3 (ca. 1.8 MB)

  

 

Noticias 2011-2: Jubiläum 30 Jahre LiL

Was schreibt man in einem Heft zum 30-jährigen Jubiläum? Dass der Gründer, Köbi Vögeli, zu Wort kommen soll, scheint gegeben. Doch müssten wir den Rahmen noch viel weiter spannen. LiL ist nicht nur eine Idee von Köbi, sondern entstand aus einem Herzensanliegen seiner Familie und weiteren nahestehenden Personen. Diese Gruppe hat vor 30 Jahren den Verein gegründet und damit die Grundlagen geschaffen, dass mit dem Kauf der Finca 1981 einer bis heute ausgegrenzten ethnischen Gruppe Hilfe angeboten werden kann.

Bei LiL stehen aber nicht Hilfe, Projekte oder Finanzierung im Vordergrund, sondern Menschen. Eine Gruppe von Mitarbeitern engagiert sich für Menschen mit Bedürfnissen. In der Arbeit von LiL sollen Menschen die zentrale Rolle spielen und nicht Strategien oder materielle Werte.

In den vergangenen 30 Jahren haben sehr viele Personen mit immer wieder neuen Ideen zu dem Beigetragen, was LiL heute ist. Einige Namen (wie zum Beispiel Familie Gottschalk oder Hansruedi Bachmann) tauchen in den Berichten dieser Ausgabe auf, die die aktuellen Mitarbeiter nicht einmal mehr vom Hörensagen kennen... Insgesamt haben 9 Präsidenten, 36 Vorstandmitglieder, 4 Mitarbeiter im Sekretariat, 37 Vollzeiter und über 450 Kurzzeitmitarbeiter (D + CH zusammen) alle verfügbare Energie in dieses Werk gesteckt. Dazu haben die Vereinsmitglieder und Missionsfreunde aktiv mitgetragen mit Finanzen, aber auch im Gebet.

Lesen Sie sehr spannende Beiträge über Menschen, die die Arbeit von LiL während 30 Jahren geprägt haben!

Download der Nummer 2011-2 (ca. 2.6 MB)

 

 

Noticias 2011-1: Beginn der Ausbildungskurse in Honduras

Lesen Sie die spannenden Artikel über die Anfänge der Ausbildungskurse von LiL in Honduras!

Nach einer Aufbauphase konnten nun die ersten Kurse gestartet werden. CAPI-Honduras (CAPI = Ausbildungszentrum für Indianer, spanisch "Centro de Capacitación para Indigenas) ist aber nicht einfach eine Kopie der bisherigen Arbeit von LiL, sondern ist das erste Zentrum, in dem nur einheimische Mitarbeiter unterrichten.

Dies wurde möglich, weil neben den Leitern Higgins, Walsted und Christina Miller auch seit längerer Zeit der Fokus in den Kursen auf sogenannte Multiplikatoren gesetzt wurde. Geeignete Absolventen der normalen Kurse werden zu speziellen Multiplikatorenkursen eingeladen, wo ihnen gezeigt wird, wie sie das Gelernte an andere weitergeben können. Bisher konnten bereit zwei dieser Kurse durchgeführt werden.

Lesen Sie in dieser Ausgabe über die Erfahrungen im Aufbau und auch während der ersten Kurse. Daneben zeigen auch einige Artikel wie das Projekt durch unsere Mitarbeiter in Costa Rica über die Distanz und auch vor Ort begleitet wird. 

Download der Nummer 2011-1 (ca. 2.7 MB)

 

 

Noticias 2010-3: Kuna - Indianer

Die Kuna sind ein sehr interessantes Volk an der Atlantikküste in Panana:

Fremde Kulturen und andersprachige Menschen üben eine exotische Anziehungskraft aus. Wir wollen möglichst viel über sie kennenlernen, denn die vielfältigen kulturellen Entdeckungen bieten uns viele „Aha”-Erlebnisse.

Gerade die Kunas lassen uns eine unglaubliche Fülle von Eindrücken erleben: Die völlig andere Lebensweise auf dichtbesiedelten Inseln, die eindrücklichen und unverkennbaren Tücher (Molas), die Selbstverwaltung aus den Hängematten heraus – regieren aus der Hängematte? Wie das geht und vieles mehr lesen Sie in den spanndenden Berichten dieses Heftes.

Mit der Zeit entdecken wir neben den attraktiven Seiten Ansichten, die wir nicht teilen können oder Sachen, die uns sogar Mühe bereiten. Wir beginnen zu vergleichen mit unserer Denkweise und den Normen unserer Heimat, und allzuoft schneiden dabei unsere Vorstellungen besser ab. Schliesslich messen wir die fremde Kultur an unseren Werten, die wir sehr oft (auch unbewusst) als gesetzt betrachten und gar nicht hinterfragen. Das das kurzsichtig ist und es sich lohnt, die eigenen Meinungen ehrlich und komplett zu hinterfragen, dürfte eine Lehre aus der Lektüre dieses Noticias sein. 

Wirklich eine sehr spannende Ausgabe, die sich zu lesen lohnt!

Download der Nummer 2010-3 (ca. 2.4 MB)

 

 

Noticias 2010-2: Kurzzeitmitarbeiter

In dieser Ausgabe widmen wir uns den Kurzzeithelfern. In unserer Mission haben sie durch ihre praktische Hilfe wesentlich zu dem beigetragen, was heute besteht. Seit Beginn vor fast 30 Jahren haben mehr als 300 Kurzzeitmitabeiter einen Einsatz zwischen einigen Monaten und mehrern Jahren geleistet und arbeiteten dabei in Bereichen wie Aufbau des Zentrums, Ausbau mit weiteren Häusern, Wasser- und Abwassersystem, Gebäudeunterhalt, in der Missionarkinderschule, etc .....  Es gäbe noch viele Bereiche aufzuzählen, in denen Kurzzeiter sich eingebracht haben.

Wir möchten einerseits eine allgemeine Information geben, wie Kurzzeiter ausgewählt und vorbereitet werden. Auch die Finanzen kommen zur Sprache, aber auch die Kurzzeiter selbst geben ihre Eindrücke weiter. Wie haben sie den Einsatz erlebt? Würden sie einen solchen Einsatz weiterempfehlen? Diese Nummer darf durchaus auch junge (und nciht mehr ganz so junge ebenso!) Menschen anstecken, sich die Frage zu überlegen, ob das nicht auch einmal etwas wäre...

Download der Nummer 2010-2 (ca. 2.4 MB)

 

 

Noticias 2010-1: Finanzen

Thema dieser Ausgabe: Finanzen. Wie gehe ich selbst mit Geld um? Was bedeutet Geld? Wer unterstützt wie unsere Missionare? Wer ist arm, wer ist reich? Diese und viele weitere Fragen werden in der aktuellen Ausgabe behandelt. 

Nach den Boni-Exzessen und den Bankskandalen ist der Ausdruck „Finanzen“ absolutes Reizwort. Doch auf der anderen Seite: wer kann schon ohne Geld leben? Der Penner unter der Brücke letztlich auch nicht, denn die einzige Münze, die er besitzt, ist für ihn Gold wert.

Wer also ist arm, und wer ist reich? Wie funktioniert die Finanzwelt in einem Entwicklungsland und welches sind die Erfahrungen unserer Missionare? Wie wird eigentlich LiL beziehungsweise wie werden unsere Mitarbeiter finanziert? Und wie schwer war die Spende am schweizerischen Christustag? 

Es ist wieder eine interessante und lesenswerte Nummer geworden, mit vielen neuen oder bisher meist unbekannten Facts! 

Download der Nummer 2010-1 (ca. 1.6 MB)

 

 

Noticias 2009-4: Re-Entry

Was passiert, wenn Missionare heimkommen? 

Wie finden sie sich in einer Welt zurecht, die sie vor Jahrzenten verlassen haben, die sich aber in der Zwischenzeit verändert und weiterentwickelt hat? Wie reagieren die ehemaligen Freunde und Kollegen auf einen rückkehrenden Missionar, der sich durch die Einflüsse der fremden Kultur so stark verändert hat, dass er möglicherweise aufgrund des eigenen Erlebens als Fremder in einer neuen Kultur oder unter anderen politischen Verhältnissen gegenüber der vorherigen gemeinsamen Zeit sogar plötzlich gegensätzliche politische oder weltanschauliche Ansichten vertritt? Was bedeutet die Rückkehr für die Kinder, für die das Heimatland ihrer Eltern bis jetzt nicht ihre Heimat bedeutet?

In der letzten Ausgabe des Jahres 2009 wird diese Thematik von einem Fachmann in diesem Gebiet, aber auch von verschiedenen Betroffenen ausführlich behandelt. Ein äusserst lesenswertes Thema!

Download der Nummer 2009-4 (ca. 1.8 MB)

 

 

Noticias 2009-3: Wunschdenken oder echte Hilfe?

Was ist echte Hilfe? Wo werden durch Spenden Abhängigkeiten geschaffen? Welche Hilfen fördern die unabhängige Entwicklung der indianischen Bevölkerung am Besten? Diesen und weiteren wichtigen Fragen wird in dieser Ausgabe nachgegangen.

Ein Bildbericht mit den Highlights vom kürzlich abgeschlossenen Kurs für Fortgeschrittene gibt gute Einblicke in das Zusammenleben mit den indianischen Schülern und den Alltag im Ausbildungszentrum!

Download der Nummer 2009-3 (ca. 1.9 MB)

 

 

Noticias 2009-2: CAPI-Honduras (Teil 2)

Im neuen Noticias wird mit vielen Bildern der Stand der neuen Arbeit von LiL in Honduras (CAPI-HN) gezeigt. 

Ausserdem enthält diese Ausgabe einen Bericht über das Aktivferienlager, wo im Frühhahr 2009 in einem 6 Wochen dauernden Einsatz 12 Leute wichtige Unterhaltsarbeiten erledigt haben. Daneben blieb ihnen aber auch Zeit, die Gegend und das Land Costa Rica zu erkunden. Lesen Sie den interessanten Bericht mit vielen Bildern!

Download der Nummer 2009-2 (1.5 MB)

 

 

Noticias 2009-1: CAPI-Honduras (Teil 1)

Titelseite Noticias 2009-1

Im neuen Noticias zeigen die Autoren Hintergründe, die zum Aufbau der neuen Arbeit in Honduras (CAPI-HN) geführt haben. Abgerundet wird diese Ausgabe mit einem KZH-Bericht über das Lernen der spanischen Sprache und verschiedenen interessanten News!

Download der Nummer 2009-1 (2.5 MB)

 

 

  

Download von früheren Ausgaben: