LangzeitmitarbeiterInnen

Anforderungen
Wer bei LiL längerfristig mitarbeiten möchte, sollte verschiedene Voraussetzungen erfüllen. LangzeitmitarbeiterInnen müssen in einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus leben. Sie brauchen eine Leidenschaft für Christus und für Menschen, um diesen echt dienen zu können. Sie müssen bereit sein, im Verborgenen und im Kleinen unattraktive Arbeiten zu verrichten. Sie müssen fachliche und persönliche Kompetenz mitbringen. Sie müssen in gesunden Beziehungen leben.

Sendende Gemeinde
Jeder Missinar benötiget eine sendende Gemeinde. Menschen aus dieser Gemeinde unterstützen die Missionare im Gebet, ideell und finanziell. Dieser Hintergrund ist für Missionare enorm wichtig. Alle drei Jahre leben die LangzeitmitarbeiterInnen eine gewisse Zeit in ihrem Heimatland, um u.a. den Kontakt mit der sendenden Gemeinde wieder aufzufrischen.

Kontaktpersonen
Missionare benötigen in der Heimat eine Kontaktperson. Diese koordiniert den Versand des persönlichen Rundbriefes, hält den Kontakt zur sendenden Gemeinde aufrecht, informiert immer wieder über das Ergehen des Missionars und unterstützt diesen allenfalls auch in der Verwaltung von persönlichen Dingen in der Heimat.

Finanzierung: Persönlicher Freundeskreis
Die Aufwendungen für die Missionare werden in der Regel von der sendenden Gemeinde (Heimatgemeinde) und dem persönlichen Freundeskreis getragen. Diese Kontakte werden durch persönliche Rundbriefe aus Costa Rica gepflegt.

 

KurzzeitmitarbeiterInnen

Seit Beginn des Aufbaus der Werkmissionsschule in Costa Rica spielen KurzzeitmitarbeiterInnen (KZM) eine wichtige Rolle bei LiL. In der ersten Phase prägten ein- bis dreimonatige Missions-Aufbaulager das Bild des Einsatzes. Später wurden die KZM für ein ganzes Jahr eingesetzt. Es sind durchschnittlich vier bis acht meist junge KZM auf der Finca. Sie nehmen den LangzeitmitarbeiterInnen viel Arbeit ab. Das Ziel der Kurzzeiteinsätze besteht darin, dass einerseits junge Leute Mission vor Ort kennenlernen können. Andererseits kann durch diese Einsätze die Finca dank fachlich gut ausgebildeter und selbständiger junger Leute Schritt für Schritt weiter ausgebaut werden. Einige setzen sich auch als LernhelferInnen beim Unterricht der Missionarskinder ein. Natürlich müssen diese MitarbeiterInnen auch bereit sein, anzupacken, wo es nötig ist: Sei es in der Küche oder beim Besorgen der Tiere. Die KZM werden nicht entlöhnt, erhalten aber freie Kost und Logis.

 

MitarbeiterInnen in der Heimat

Die Vorstandsmitglieder in Deutschland und in der Schweiz arbeiten ehrenamtlich. Sie setzen ihre Gaben und Möglichkeiten ein, damit die Arbeit vor Ort optimal durchgeführt werden kann. In der Schweiz wurde inzwischen eine 50 % Stelle für eine/n AdministratorIn geschaffen. Dadurch kann vor allem im Bereich Personal und Verwaltung eine professionelle Arbeit geleistet werden.