Zurück zu den Wurzeln

Köbi Vögeli (Bild rechts) ist der Gründer von Licht in Lateinamerika. Köbi erlebte von 1975 bis 1977 in Südamerika Missionsarbeit und Entwicklungshilfe. Ein Herz und ein Anliegen für diese Menschen wurde in ihm geweckt. 1980 bis 1983 unternahm er einige Reisen, die seinen Traum bestärkten.

Unten findest du die Meilensteine der Geschichte von LiL - viele Geschichten und Personen, die LiL zu dem gemacht haben, was es heute ist. Ausserdem kannst du in der historischen Bildergalerie stöbern und sehen, wie das CAPI damals aufgebaut wurde.

Einblick in Missionsarbeit und Entwicklungshilfeprojekte in Südamerika. Ruf in den Dienst unter der indigenen Bevölkerung von Köbi Vögeli. Es gab bis dahin noch keine Verbindung von biblischer Schulung mit praktischer Ausbildung.
Arbeitseinsatz im Stammesgebiet des Amazonas von Kolumbien. In Kolumbien und Ecuador änderte jedoch die wirtschaftliche und politische Situation massiv, Türen schlossen sich und so rückte Costa Rica ins Blickfeld.
Erste Reise nach Costa Rica, Sprachschulbesuche und Knüpfen von wichtigen Kontakten.
Köbi konnte mit dem Geld von Familie Vögeli und einem Freundeskreis 150 Hektaren Land in Costa Rica kaufen.
Der erste Kurs mit 5 indigenen Schülern konnte durchgeführt werden. Bereits in den Fächern Landwirtschaft, Schreinerei und Mechanik, kombiniert mit Bibelunterricht. Diese Kurse wurden in den Folgejahren mit 3-monatigen Modulen, a`3 Monaten innerhalb von 1-2 Jahren durchgeführt.   Nebenher fanden immer wieder weitere Aufbauarbeiten statt (siehe Bild), um mehr Indigene aufnehmen und ausbilden zu können. Ebenso wurde LiL in diesem Jahr in Costa Rica als gemeinnützige Organisation anerkannt.
Die ersten Kurse finden statt mit Schülern aus den umliegenden Ländern Honduras, Nicaragua und Panama.
25 Jahre Licht in Lateinamerika: In den vergangenen Jahren wurden die Kurse immer wieder evaluiert und angepasst. Frauenkurse entstanden und auch Ethik: Ehe und Familie wurde ein wichtiges Anliegen der Indigenen.
Der erste Multiplikatorenkurs findet statt, indem Schüler, die die Ausbildungsmodule erfolgreich abgeschlossen haben zu Multiplikatoren ausgebildet werden, um das Gelernte an ihre Ethnien weitergeben zu können. Ebenfalls in diesem Jahr entsteht das erste Ausbildungszentrum von Indigenen für Indigene entsteht. CAPI Honduras wird in Puerto Lempira unter der Leitung von Walsted und Cristina Miller gegründet.
Multiplikatoren werden erstmalig im CAPI Costa Rica als Lehrer eingesetzt. So können einheimische ehemalige Schüler als Lehrer unterrichten und werden von den europäischen Mitarbeitern unterstützt, gecoacht und geleitet.
Im August 2017 werden Köbi Vögelis und seine Frau Ursula vom CAPI verabschiedet. Nach fast 40 Jahren kehren sie in die Schweiz zurück.